Für alle Generationen

Für üsi Badi – Beringen

Am 27. September 2026: Jetzt handeln statt später von vorne beginnen.

JA zur Sanierung unserer Badi.

Volksabstimmung: 27. September 2026

Jetzt handeln statt später von vorne beginnen.

Beringen stimmt über die Sanierung der Badi im Chläggi ab. Das Pro-Komitee «Ja zur Badi» setzt sich für eine günstigere und zukunftssichere Lösung ein – mit Bioschnellfilter statt Chlor und einem Badeerlebnis wie in einem natürlichen See. Darum sagen wir JA.

Darum ein JA

Diese Argumente sprechen für die vorgeschlagene Sanierung unserer Badi.

Ökologie

Naturnah statt Chlor

Der Bioschnellfilter reinigt das Wasser ohne Chlor und ermöglicht eine einfache Entsorgung – ein Bad, das sich anfühlt wie ein natürlicher See.

Gemeinschaft

Treffpunkt für alle Generationen

Die Badi ist der grösste Treffpunkt der Gemeinde – ein Erlebnis für Kinder und Erholung für alle.

„Natur im Wasser – im Einklang mit der Natur. Eintauchen, durchatmen.“

Häufige Fragen (FAQ)

Fundierte Antworten und Fakten aus dem offiziellen Technischen Bericht zur Badi-Sanierung Beringen.

Handelt es sich beim Bioschnellfilter um ein erneutes Experiment?

Nein, keineswegs. Im Gegensatz zum alten Pflanzenfilter beruht der Bioschnellfilter auf erprobter Stand-der-Technik-Filterung. Diese wird seit Jahrzehnten erfolgreich in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Wie im Technischen Bericht von Hunziker Betatech AG (PDF) dokumentiert, kommen 5 voll rückspülbare Filterbehälter mit Kunststoffträgern zum Einsatz. Ein Verstopfen (Kolmatieren) gehört damit dauerhaft der Vergangenheit an.

Besteht bei einem NEIN das Risiko, dass Beringen ohne Badi dasteht?

Ja, genau hier liegt das echte Risiko. Die bestehende Filteranlage ist verstopft und läuft an ihrer Belastungsgrenze. Ein NEIN löst kein Problem, sondern erzwingt ein ausarbeiten einer neuen Variante, das kostet Zeit und Geld und es wird wahrscheinlich eine teurere und aufwändigere Lösung als die vorliegende. Ein JA garantiert den Fortbestand unserer Badi.

Ist das Projekt finanziell abgesichert oder drohen Kostenüberraschungen?

Das erweiterte Vorprojekt wurde von Fachplanern (Hunziker Betatech AG und ASC Schweiz) mit einer Kostengenauigkeit von ± 15 % (nach SIA-Norm) kalkuliert. Der offizielle Technische Bericht (PDF) zeigt: Die Bioschnellfilter-Variante weist über den gesamten Lebenszyklus tiefere Betriebskosten auf als eine chemische Chloranlage. Gemäss der Kostenschätzung Sanierung Schnellfilter (PDF) belaufen sich die Kosten auf 2,63 Mio. CHF. Die erweiterte Sanierung (PDF) kostet 0,93 Mio. CHF. Das Projekt ist finanziell solide aufgestellt.

Wie funktioniert die biologische Wasseraufbereitung im Detail?

Das Badewasser wird über 5 Bio-Schnellfilter umgewälzt (mit 4-fach höherer Leistung als bisher). Durch eine automatisierte Zudosierung einer natürlichen Glucose-Lösung (Zucker) wird die reinigende Biomasse im Filter gezielt genährt, um Phosphor und Organik abzubauen. Am Filterauslauf sorgt bei Bedarf eine UV-Bestrahlung für keimfreies Wasser ganz ohne Chlor.

Wie wird das Spül- und Regenwasser umweltgerecht entsorgt?

Das Filter-Rückspülwasser (ca. 5 m³ pro Spülung alle 5–10 Wochen) wird geordnet in die Kanalisation abgeleitet. Bei Starkregen fließt überschüssiges Wasser aus dem Ausgleichsbecken völlig frei von Chemikalien oder Chlor gefahrlos in den Lieblosentalbach ab, wie in der Umweltrelevanzprüfung im Technischen Bericht (PDF) bestätigt wird.

Wann findet die Volksabstimmung statt?

Die Volksabstimmung über den Baukredit zur Sanierung der Badi Beringen im Chläggi findet am 27. September 2026 statt.

Erstellt von Reto Weber (Einwohnerrat EVP)